Die Seele baumeln lassen.... in der Dominikanischen Republik
Lange, weiße Sandstrände, türkises Wasser - die Karibik ist der beste Ort, um den kalten, nassen Wintermonaten in unseren Breitengraden zu entkommen. Für viele Touristen ist die Dominikanische Republik einer der schönsten karibischen Inseln. Abgesehen von Traumstränden kann man in der Dominikanischen Republik nämlich auch Geschichte, verschiedenste Sehenswürdigkeiten und die herzliche Art der Inselbewohner entdecken.
- Beste Reisezeit: Die deutschen Wintermonate, von April bis September muss man mit Regenfällen rechnen. Auch vor Orkanböen und größeren Unwetter ist man nicht gefeit.
- Hauptstadt: Santo Domingo
- Sprache: Spanisch
- Einwohner: 9.956.648
- Fläche: 48.730 km²
- Währung: Dominikanische Peso
Die Hauptstadt der Dominikanischen Republik, Santo Domingo de Guzmann, ist von Relikten aus der Kolonialzeit geprägt. Rund 3 Mio Menschen bewohnen die Metropole, die 1498 von Bartolomeo Kolumbus, dem Bruder von Christoph Kolumbus, gegründet wurde. 1990 wurde die historische Altstadt von Santo Domingo zum Weltkulturerbe erklärt. Das Museo de las Casas Reales, welches früher als königliche Residenz, später als Palast des Gouverneurs genutzt wurde, zählt zu den kulturhistorisch bedeutendsten Gebäuden. Heute bietet das Museum seinen Besuchern Einblicke in die Geschichte des Landes während der spanischen Kolonialherrschaft zwischen 1492 und 1821. Auch die älteste Kathedrale Amerikas befindet sich in Santo Domingo: Die Kathedrale Basilica Menor de la Virgen de La Anunciación. 1540 wurde diese eingeweiht und barg bis zum Jahr 1992 die sterblichen Überreste von Christoph Kolumbus.
Das Künstlerdorf Altos de Chavón, das 1976 erbaut wurde, ist ein Anziehungspunkt für viele Touristen. Skurriler Weise ist das Dorf die Nachbildung eines Ortes in der Toskana. Ein halbrundes Amphitheater im griechischen Stil mutet in der Dominikanischen Republik zwar etwas eigen an, als Veranstaltungsort hat sich der Bau jedoch bereits bewährt. 1982 gaben Frank Sinatra und Carlos Santana ein Konzert im Amphitheater, welches seitdem für Konzerte, Festivals etc. genutzt wird. Restaurants, Geschäfte, Galerien und Ateliers - für Abwechslung ist in Altos de Chavón gesorgt. Die Designerschule vor Ort wurde vom bekannten Modeschöpfer Oscar de la Renta ins Leben gerufen. Neben Modedesign wird auch Grafikdesign, Innenraumdesign und Kunst dort unterrichtet.
Naturfreunde, die mehr als "nur" die Küstenregionen kennenlernen wollen, sollten unbedingt einen der zahlreichen Nationalparks besuchen. Der Parque Nacional Monte Cristi beispielsweise liegt im äußersten Nordwesten. Zu ihm gehören auch die Inseln "Siete Hermanos" in der Bucht von Monte Cristi. Inmitten des zentralen Gebirges Cordillera Central befindet sich der Parque Nacional Armando Bermúdez, zu dem auch die höchsten Erhebungen der Karibik zählen. Der Pico Duarte, La Pelona und Loma La Rucilla sind allesamt über 3000 Meter hoch und hier können die Temperaturen in den Wintermonaten auch deutlich unter dem Gefrierpunkt liegen.
Auch für Taucher ist die Dominikanische Republik ein Paradies. Bizarre Felsformationen, Wasserpflanzen, mit Grün überzogene Wrackteile, Schwärme von kleinen exotischen Fischen, Rochen, Delphine und Haie - die Unterwasserwelt der Dominikanischen Republik ist unglaublich. Erfahrene Taucher können über Unterwassertunnel zu geheimnisvollen Höhlen mit Mineralien und Stalaktiten gelangen. Von Januar bis März bietet sich die seltene Gelegenheit, Buckelwale in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten, die sich in diesem Zeitraum nur etwa 50 Seemeilen von der Nordküste der Dominikanischen Republik entfernt aufhalten. Für Walbeobachtungen ist besonders die Bahia de Samaná bekannt. Auch organisierte Bootstouren sind bei ausgewählten Tauchbasen buchbar.
Egal ob Badeurlaub, Kulturerlebnis oder Natur pur - in der Dominikanischen Republik kann man alles erleben.
Auch als Destination für Sprachreisen wird die Dominikanische Republik immer beliebter. Diejenigen die statt einer Sprachreise Malta oder einer Sprachreise England einen längeren Aufenthalt in der Dominikanischen Republik gebucht haben, um Spanisch zu lernen, werden ihre Entscheidung nicht bereuen. Die Verquickung von Sprachen Lernen und Urlaub ist wirklich perfekt: Untergebracht bei Gastfamilien kann man in den Lebensalltag der Einheimischen eintauchen und viel über Land und Leute lernen. Zahlreiche renommierte Sprachreiseanbieter helfen bei der Organisation einer solchen Reise. Und schließlich ist nicht nur Englisch, sondern auch Spanisch eine Weltsprache, die weltweit ca. 340 Mio. Muttersprachler zählt.
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